Wenn es um historisch bedeutende Städte in Deutschland geht, werden oft Heidelberg oder Dresden genannt. Doch die älteste Stadt des Landes nimmt eine Sonderrolle ein: Trier, gegründet um 16 v. Chr. unter Kaiser Augustus als Augusta Treverorum, war einst eines der Verwaltungszentren des Römischen Reiches.
Drei Aspekte machen die Stadt an der Mosel besonders sehenswert:
- Römisches Baukulturerbe Mit der Porta Nigra besitzt Trier das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Zusammen mit den Kaiserthermen, dem Amphitheater und der Konstantin-Basilika zeugen diese Bauwerke von der einstigen Bedeutung als „zweites Rom“.
- Dichte an UNESCO-Welterbestätten Auf engstem Raum finden sich in Trier acht UNESCO-Welterbestätten. Dazu zählt auch der Trierer Dom, die älteste Bischofskirche Deutschlands.
- Wirtschafts- und Genussregion Mosel Als Zentrum einer der bekanntesten Weinbauregionen Europas verbindet Trier historische Substanz mit hoher Lebensqualität. Der Hauptmarkt bildet dabei das architektonische und gesellschaftliche Herzstück der Innenstadt.
Empfehlung: Für einen umfassenden Überblick über das Moseltal bietet die Mariensäule auf dem Markusberg eine hervorragende Aussicht über das gesamte Stadtgebiet.
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